EmoTrance löst ein Problem, das mehr als dreißig Jahre alt war

An diesem sonnigen Tag im Februar 2007 wäre ich eigentlich gern ins Freie gegangen. Aber wieder einmal, wie schon seit Jahren immer wieder, war ich im Kampf mit Menschen, die mir nahe stehen. Es ging zwar nur um „kleine Dinge“ wie mich ausreden lassen, ein Gespräch mit mir zu Ende führen und nicht zwischendrin mit anderen ein neues beginnen. Oder gar mittendrin wegzugehen. Das mögen für viele nur Kleinigkeiten sein, aber mir tat es weh. Ich fühlte mich so verletzt, dass ich mich nur zurückziehen und weinen konnte. Auch alle meine therapeutischen Kenntnisse halfen mir nicht, meine Trauer zurückzuhalten. Es war eine mächtige Energie, die mich ergriffen hatte.

Diese Energie stand zwischen mir und meiner Familie, zwischen mir und Freundschaften. Ich fühlte mich einsam und das war wirklich schwer zu ertragen. Das Paradoxe war, dass ich tief in mir drinnen wusste: sie lieben mich. Aber ich wusste nicht, warum ich so reagierte. Ich bin im Grunde ein fröhliches Wesen und konnte nicht einordnen, weshalb es mich so ergriff.

An diesem Tag rief mich Detlev Tesch an, der noch ein paar Details wegen eines Seminares besprechen wollte. Er spürte am Telefon, dass mit mir etwas los war. Seine Aufmerksamkeit löste bei mir noch mehr Tränen aus – es musste wohl sein. Dann fragte er mich, ob ich etwas ausprobieren wollte. Ich hatte zwar keine Hoffnung mehr, dass sich je etwas ändern würde, stimmte aber zu.

Nun, das Wunder geschah. EmoTrance heisst es. Die Energie der Trauer liess sich mit der telefonischen Unterstützung von Detlev Tesch ohne Widerstand bewegen. Das Wunderbare daran war, wie ich die Beschaffenheit dieser Energie beobachten konnte, wie sie sich transformierte, wie sie sich schliesslich aus meinem Körper hinaus bewegte, durch meine Aufmerksamkeit und meine Erlaubnis.

Mein Körper war augenblicklich erlöst, mein Geist klar. Ich habe gespürt, dass diese Trauer-Energie auf meine Aufmerksamkeit gewartet hat, auf meine Erlaubnis, gehen zu dürfen.

Ich spüre seitdem unendlich viel Dankbarkeit für die Erfahrung, die ich machen durfte.

Auch in meiner näheren Umgebung ist alles viel leichter. Sie reden immer noch durcheinander, oder laufen weg, aber es regt mich nicht mehr auf. Sie dürfen sein wie sie sind.

Es kommt auch etwas zurück: Die Freude und Weite in mir. Ich kann lachen und weinen, und weiss weshalb! Das ist ein grosser Unterschied.

Ich kann diese Technik sehr empfehlen. Für mich war es wichtig, dass keine Manipulation von aussen kam, sondern ich meine Hand auf meinen Körper hielt und es fühlen durfte. Seit meiner Kindheit war ich von meinen leiblichen Eltern getrennt und stets fremdbestimmt.

Ich habe jetzt mehr Klarheit in meinem Leben.

Ich danke für diese spontane Heilung von Herzen. Ich wünsche allen, die es versuchen, Erfolg und ein kraftvolles Dasein.

M. A., 46 Jahre, aus der Schweiz