EmoTrance Conference 2010 – Kongressbericht

Der internationale EmoTrance-Kongress 2010 – Creating Waves of Change (Wellen des Wandels erzeugen)

Wiedermal ging es viel zu schnell vorbei. Zwei bzw. vier Tage voller Energiearbeit für ein besseres, glücklicheres Leben. Vier Tage Austausch mit wunderbaren Menschen aus aller Welt, die auch EmoTrance nutzen, um Stress und Unglück in ihrem Leben zu reduzieren. Vier Tage wertvolle Inputs und Ideen. Hier nun eine kleine, sehr subjektive Kurzfassung der Beiträge.

Es begann am Freitag (23. April) mit dem Fast-Track Practitioner, geleitet von Detlev Tesch. Das ist eine komprimierte Practitioner-Ausbildung in nur einem Tag anstatt in zweien (Inhalte des EmoTrance Practitioner Seminars). Diese verkürzte Ausbildung wird nur angeboten, wenn eine vertiefende Veranstaltung gleich darauf folgt, denn so ist gewährleistet, daß genügend Übungsgelegenheiten da sind, um mit EmoTrance wirklich vertraut zu werden.
Mit diesem Pre-Conference Training/Seminar können alle, die am Kongress teilnehmen wollen, aber noch kein Practitioner-Zertifikat erlangt haben, diese Teilnahmevoraussetzung noch schnell schaffen.

Teilnehmer des EmoTrance Kongresses (EmoTrance Conference) 2010

Teilnehmer des EmoTrance Kongresses (EmoTrance Conference) 2010

Der eigentliche Kongress, durch den uns Sandra Hillawi gekonnt und elegant leitete, begann dann am Samstag mit einer Präsentation von Dr. Terry Lynch: „Our Healing Hands Assisting Change“ („Unsere heilsamen Hände unterstützen den Wandel“). Terry ließ uns den Zusammenhang zwischen Emotionen in körperlichem Schmerz (wieder-) entdecken und zeigte, wie wir elegant den damit verbundenen Streß wegfließen lassen können. Sie machte uns auch mit einem neuen Begriff vertraut: EmoSsage (von Emotion und Massage).
Terry zeigte Möglichkeiten auf, das so wertvolle EmoTrance in körperbezogene Arbeit zu integrieren, die Kraft der heilsamen Intention durch die Hände wirksam werden zu lassen: Die Hand ist ein kraftvolles Werkzeug für die Heilung – und wir habe sie immer „zur Hand“.

Margarita Foley griff dann mit „From Change to Transformation & New Life“ („Vom Wandel zu Transformation und neuem Leben“) eine Idee aus dem Buch „Who moved my Cheese?“ („Die Mäuse-Strategie für Manager“) von Spencer Johnson auf, um uns zu zeigen, wie EmoTrance uns helfen kann, mit den vielen großen und kleinen Veränderungen unser Lebensumstände fertig zu werden.
Als Ordensschwester ist es für Margarita ganz natürlich, die Energie des Schöpfers mit in die Arbeit einzubeziehen, und so schenkte sie uns ein ganz einzigartiges Erlebnis. Wenn wir mit (großen) Veränderungen konfrontiert werden und Widerstand spüren, können wir z. B. diese Fragen nutzen:

  • Was sage ich mir (innerlich) darüber?
  • Welches Bild sehe ich innerlich?
  • Warum ist es für mich so wichtig, beim Alten zu bleiben?
  • Welche Gedanken bringen mich in den Widerstand gegen nötige Veränderungen?

Mit den Antworten kommen wir zu Themen, die wir mit ET lösen können.

Als dritter an diesem Tag präsentierte Detlev Tesch unter dem Titel: „When Change Is Hard – Advanced Techniques“ („Wenn der Wandel schwer fällt – Fortgeschrittene EmoTrance-Techniken).
Eine der Übungen, die er einbrachte ist diese:
Spüre in Dein Energieherz hinein. Erforsche seine Ausdehnung und seine Kraft. Nun mache die Herz-Heilen-Meditation. Und jetzt erforsche erneut Dein Energieherz, seine Ausdehnung und seine Kraft.
Teilnehmer sagten duchweg, daß das Energieherz spürbar größer und stärker geworden sei. Das ist sehr nützlich, denn mit stärkerer Herz-Energie können wir schneller die Schäden im Energiekörper heilen und schwierigere Fälle leichter bewältigen.
Neben dieser sehr starken Energieverstärkung zeigte Detlev noch, wie wir viele hilfreiche Energien in den EmoTrance-Prozeß einbeziehen können, und welche große Hilfe „geometrisches“ EmoTrance ist.

Den Abschluss des ersten Kongresstages gestaltete Baya Salmon-Hawk mit „Mental Health Problems – Can We Help?“ („Psychische Krankheiten – Können wir helfen?“).
Was tun, wenn wir den Eindruck bekommen, daß ein Klient ein ganz ernsthaftes Problem wie z. B. Schizophrenie hat, oder selbstmordgefährdet ist? Nun als allererstes: Uns selbst mit EmoTrance von Ängsten frei machen, damit wir klug und vernünftig mit der Situation umgehen können!! Das betrifft auch die Themen „Ich weiß nicht, was ich tun soll“ und „Ich kann nicht helfen“. Baya brachte viele Informationen über das (britische) Gesundheitssystem und an wen, bzw. an welche Einrichtungen oder Organisationen wir uns bzw. die Klienten sich richten können.

Als Bonbons für den Tag gab es am Abend noch eine Ausstellung mit Bildern und Objekten von Silvia Hartmann und die traditionelle Energy Disco (die nach meinem Gefühl in diesem Jahr etwas weniger prickelnd war als zuvor).

Als Auftakt für den Sonntag gestaltete Silvia Hartmann „The EmoTrance Masterclass“. In diesem sehr persönlichen Beitrag teilte sie mit uns zunächst einige Gedanken zu ihrer schweren Erkrankung am Ende des vergangenen Jahres um dann anhand eines Beispiels aus dem Bereich Familie & Beziehungen auf die große Bedeutung des Creative Template (Schöpfungsplan) zu sprechen zu kommen. Wie häufig haben wir es doch zu tun mit schlechtem Benehmen, Pubertäts-Stress, schwerstkranken oder pflegebedürftigen Familienmitgliedern usw. Es ist enorm wertvoll, wenn wir uns dabei immer wieder mal auf das Creative Template dieses Menschen einstimmen und einen Eindruck davon bekommen, was hinter dieser fleischlichen Fassade steckt.

EmoTrance Conference 2010 - Vortragende in der Fragerunde

EmoTrance Conference 2010 – Die Vortragenden in der Fragerunde

Dann war Kim Bradley dran: „Emotional Health for Schools“ („Emotionale Gesundheit für Schulen“). Wie gigantisch wäre es, wenn Kinder schon in der Schule EmoTrance lernen würden? Tja, Kim hat ein entsprechendes Projekt in einer Schule durchgeführt, mit Schülern im Alter von 15 bis 18. Diese Schüler hatte in ihrer Schule die Funktion von Mentoren für ihre Mitschüler übernommen. Sie waren also dafür da, anderen Kindern bei Problemen in der Schule und im Leben zu helfen. Emotional und persönlich keine leichte Aufgabe.
Neben ET-Übungen brachte Kim uns noch wichtige Hinweise für die Arbeit mit Kindern und Schulen. Auch hier ist es besonders wichtig, selbst auf diese manchmal chaotische Arbeit emotional und energetisch gut vorbereitet zu sein. Eine geeignete Haftpflichtversicherung ist unumgänglich, und die Kinder sollten bei der Arbeit nicht berührt werden. Schwerwiegende und harte Themen können oft in wenigen Minuten bewältigt sein, denn Kinder haben meist weniger Schilde und hinderliche Glaubenssätze im System.
Feedback eines 16-jährigen Kindes: „Vorher [vor der Sitzung] war ich verärgert und danach hat mir die Situation nicht ausgemacht und war sogar ziemlich lustig.“

Cheryl Hopkins, die viel Erfahrung aus der Wirtschaftswelt mitbringt, hatte das Thema „Into The Business World“ (Hinein in die Geschäftswelt“). Es ging ihr um zwei Aspekte: 1. Wie verkauft man der Wirtschaft EmoTrance? 2. Wie vermittelt man ET dem Endabnehmer im Wirtschaftsbetrieb?
Cheryl zeigte uns die Punkte auf, an denen das Wirtschaftsdenken empfänglich wird für ET – wenn wir den Nutzen in geeigneter Form darstellen, etwa mit Begriffen wie Kosten, Produktivität, Profitabilität, Sicherheit usw. Neben hilfreichen Informationen über Firmenstrukturen, Funktionen und Aufgaben half sie in Übungen die innere Hemmschwelle zu bearbeiten, die viele aus den helfenden Berufen davon abhält, die Arbeit mit Firmen überhaupt zu erwägen.

Das letzte Highlight war dann Hannah Bradley mit „Helping Our Animal Friends“ („Unseren Tier-Freunden helfen“). Hannah ist erst 17 und schon Advanced EmoTrance Practitioner. So souverän, gelassen und humorvoll wie sie ihre Präsentation gehalten hat, zeigt, wie sehr EmoTrance helfen kann, auch große Aufgaben in jungen Jahren zu bewältigen.
ET für Tiere ist im wesentlichen Stellvertreterarbeit: Wir machen ET für das Tier. Hannahs Beispiele haben sehr deutlich gemacht, wie wirksam das ist. Dann gibt ET mit Tieren: hier nutzen wir ET um unser Verhältnis zu einem bestimmten Tier oder einer Gattung (Hund, Spinnen etc.) zu verbessern. Es ist wahrlich ein sehr weites Betätigungsfeld.

Der Kongress endete wie gewohnt mit einer Fragerunde für die alle Präsentatoren zur Verfügung standen.

Der Montag war dann schließlich der Tag des Post-Conference Trainers Training mit Sandra Hillawi.

Teilnehmer am EmoTrance Trainers Training, Gatwick 2010

Teilnehmer am EmoTrance Trainers Training, Gatwick 2010

In diesem Training wird nicht allzu viel über die Inhalte und die praktische Seite der Arbeit von ET Trainern gesprochen, denn das wird von umfangreichen Trainerhandbuch von Silvia Hartmann hervorragend abgedeckt. Vielmehr widmen wir uns an diesem Tag der energetischen Vorbereitung auf unsere Aufgabe: Erfolgsblockaden beseitigen, eine Erfolgsvision haben, die Energie der Leidenschaft stärken und nutzbar machen.
Auch wenn ich diesen Tag schon mehrmals mitgemacht habe, war es doch wieder ein tolles Erlebnis mit wenigstens einem energetischen Durchbruch. Ich finde, das kann man ruhig jedes Jahr tun. 🙂

Alles in allem war der Kongress wieder ein sehr freudvolles Erlebnis. Ich habe liebe Menschen wiedergetroffen und neue kennengelernt. Viele Länder waren vertreten – ich erinnere mich an Schweiz, Schweden, Deutschland, Niederlande, USA, Schottland, Irland, Frankreich, England.
Nicht nur die offiziellen Beiträge waren wertvoll, sondern auch die vielen privaten Gespräche und lustigen Runden – z. B. bei Bier und Wein. Wiedermal habe ich viel mit Freunden gelacht – und das war schön.

Sehen wir uns beim nächsten EmoTrance Kongress im April 2011?